• Haartransplantation

    Was wir von Ihnen benötigen:

    • 5 Bilder vom Kopf bzw. Haar: Bild vorne, Bild hinten, Bild Seite links, Bild Seite rechts, Bild Oben
    • Alter

    Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, für das heute jedoch erfolgreiche Lösungen angeboten werden. Viele Menschen erfahren Haarausfall aus ästhetischer Sicht als belastend; ihr Selbstvertrauen und ihre Psyche allgemein leiden. Haarausfall tritt bei Frauen und Männern gleichermaßen häufig auf und kann vielerlei Ursachen haben. Er kann genetisch bedingt sein oder durch Stress oder hormonelle Dysfunktion verursacht werden. Heute gibt es jedoch eine effektive Lösung für das Problem.

    Haartransplantation ist ein chirurgischer Eingriff, der sich zunehmend durchsetzt. Fortschritte in der Chirurgie, insbesondere der plastischen Chirurgie, machen das Verfahren immer zuverlässiger und erfolgreicher. 

    Die Haartransplantation erfolgt im Operationssaal eines Krankenhauses oder eines chirurgischen Zentrums. Vor und nach dem Eingriff gibt es einige wichtige Punkte zu beachten.

     

    Was wird bei der Untersuchung vor der Haartransplantationsoperation untersucht?

    Obwohl eine Haartransplantation als einfacher Eingriff gilt, sollten einige Voraussetzungen für die Operation erfüllt sein, um ein ästhetisches und erfolgreiches Ergebnis zu erzielen.

    Eine erfolgreiche Haartransplantation beginnt mit einer gründlichen Untersuchung und technischen Analysen durch einen Facharzt für plastische Chirurgie.

    Der Patient, der eine Haartransplantation plant, sollte sich einer sytematischen Untersuchung durch den plastischen Chirurgen unterziehen. Bei dieser Untersuchung wird als erstes die medizinische Familiengeschichte aufgenommen und der Patient über seine Krankheiten und andere gesundheitliche Störungen befragt. In den meisten Fällen lautet die Diagnose androgenetische Alopezie, d.h. Haarausfall durch männliche Hormone. Er ist durch genetische Veranlagung bedingt.

    Dann wird der  Spenderbereich, aus dem die Haarfollikel entnommen werden, untersucht. In diesem Stadium wird die Dichte der Haarfollikel geprüft, und die Anzahl der Haarfollikel bestimmt. Zusätzlich zur Haardichte werden die Dicke der Haarschäfte, Haarfarbe und Zahl der Haarschäfte in jedem Haarfollikel (follikulare Einheit) bestimmt.

    Wir verwenden die “FU” (follicular unit – follikulare Einheit), d.h. Haarfollikel, für die Berechnung des Umfanges der Haartransplantation. Eine Transplantation von 30 bis 60 Haarfollikel pro Quadratzentimer entspricht 80 bis 150 Haarschäfte pro Quadratzentimeter. Eine Transplantation von insgesamt 4000-4500 Haarfollikel entspricht 10.000-12.000 Haarschäften.

    Fachärzte für plastische Chirurgie verpflanzen eine Gesamtzahl von 4000-4500 Haarfollikeln an einem Patienten an einem Tag in 4 bis 6 Stunden. Da dort, wo Haarfollikel entfernt worden sind, keine neuen Haarfollikel wachsen, werden diese Zahlen nicht überschritten, damit sich im Spenderbereich das Haar nicht sichtbar ausdünnt. Es kommt also zu keiner sichtbaren Haarausdünnung in dem Bereich zwischen den Ohren, da die sicheren Grenzen nicht überschritten werden. 

    Nach der Haaruntersuchung wird die Kopfhaut untersucht. Eine gesunde Kopfhaut sowohl im Spenderbereich als auch im Empfängerbereich und eine straffe Kopfhaut sind wichtige Kriterien für eine Haartransplantation. 

    Auf Basis der Ergebnisse der Analysen und Untersuchungen wird entschieden, ob Sie ein geeigneter Kandidat für eine Haartransplantation sind oder nicht. Wenn die üblichen Haartransplantationsmethoden für Sie nicht in Frage kommen, empfehlen wir Ihnen alternative ergänzende Haarbehandlungen.

    Nach dem sich für eine Haartransplantation entschieden worden ist, wird der Patient über die Einzelheiten des Eingriffs, dem Ausmaß der Empfängerstelle, der Transplantationsdichte, der Dauer der Behandlung und der Nachbehandlung und Pflege informiert.

     

    Was ist Haartransplantation

    Als Haartransplantation bezeichnet man die Verpflanzung von Haaren von nicht vom Haarausfall betroffenen Stellen am Hinterkopf mittels geeigneter Techniken auf die vom Haarausfall betroffenen Stellen.

     

    Methoden der Haartransplantation

    Die folgenden beiden Methoden werden heute an häufigsten angewendet:

    Follicular Unit Extraction (FUE):

    FUE ist gegnüber der FUT-Methode eine in jüngerer Zeit entwickelte Technik.

    Bei der FUE Haartransplantationsmethode werden Haarfollikel einzelnd mit einem speziell entworfenen Mikromotor und feinsten Extraktionsnadeln mit Durchmessern von 0.5-0.8 mm dem Donorgebiet zwischen den Ohren entnommen.

    Diese Technik wurde schnell weiterentwickelt, sodass die Ergebnisse der FUE Haartransplantation schon bald vergleichbar mit denen der FUT – Methode wurden und die FUE Haartransplantation schnell an Popularität gewann. Der Hauptfaktor für die Anerkennung der FUE Haartransplantation als Standardmethode war die Entwicklung von chirurgischen Instrumenten, welche die Haarfollikel schnell und sanft entnehmen, ohne sie zu beschädigen. Heute sind die Handnadeln durch manuell oder elektronisch gesteuerte Mikromotoren ersetzt worden. Diese Instrumente ermöglichen eine problemlose Entnahme der Haarfollikel. Die Operationsdauer hat sich von zwei Tagen auf 4-5 Stunden verkürzt. Das wiederum hat bei den Patienten zu einem höheren Komfortgrad geführt.

    Heute ist die FUE (Follicular Unit Extraction) – Methode wegen ihrer Vorteile die gängigste Haartransplantationstechnik. Auf dem Gebiet der Haartransplantation ist die erste Methode, die einem in den Sinn kommt, die FUE (Follicular Unit Extraction).

    Dafür gibt es stichhaltige Gründe. Die FUE Haartransplantation ist ein schmerzloser Eingriff, der Patient kann schneller wieder sein normales Leben aufnehmen und es gibt weder Einschnitte noch Wundnähte. Im Spenderbereich, von dem die Haarfollikel entnommen werden, bleiben keine sichtbaren, permanenten Narben. Außerdem bietet diese Technik auch die Möglichkeit Körperhaare zu verpflanzen (Körperhaartransplantation).

      

    Follicular Unit Transplantation (FUT)

    Die sog. Follicular Unit Transplantation (FUT) ist heute die modernste und in den führenden Kliniken weltweit am häufigsten angewendete Haartransplantationsmethode. Dabei wird am Hinterkopf ein dicht behaarter Gewebestreifen entnommen und auf die gelichteten oder kahlen Stellen verpflanzt. Vor der Transplantation wird der Gewebestreifen unter dem Mikroskop in Einheiten aufgeteilt, die aus 1, 2, 3 oder 4 Haaren mit Follikel (Follicular Unit) bestehen. Das Entnahmegebiet wird mit Methoden der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie verschlossen. Das heißt, die Narbe der Naht wird kaum sichtbar sein– im Grunde nur, wenn das Haar komplett abrasiert wird. Die Fäden werden 12 bis 15 Tage nach dem Eingriff gezogen. Die Festlegung der Haarlinie, die Auswahl der Einheiten und die Entscheidung, welche der zur Verfügung stehenden Einheiten an welche Stelle gesetzt wird, erfordert einen erfahrenen Experten. Der Unterschied zwischen einer natürlich aussehenden und einer sofort als solche erkennbaren Haartransplantation ist das Ergebnis der technischen und handwerklichen Geschicklichkeit des behandelnden Arztes.

  • PRP

    PRP (Thrombozytenreiches Plasma)

    Was ist PRP?

    PRP wird verwendet, um eine schnellere Wundheilung und ein schnelleres Haarwachstum nach einer Haartransplantation zu fördern. Eine Behandlung mit PRP soll helfen, die schwachen Haarfollikel, die dazu neigen, auszufallen, zu revitalisieren. Es wurde beobachtet, dass bei Patienten, die mit PRP behandelt worden sind, im behandelten Bereich das Haar weniger dünn wird und die Haarschaften dicker werden.

    Bei Patienten, die nach der Haartransplantationchirurgie PRP bekommen haben, ist die Wundheilung schneller. Die roten Flecken und die Schorfstellen, die nach dem Eingriff auftauchen, verschwinden schneller und die Haarwuchskapazität der verpflanzten Haarfollikeln ist höher. 

    PRP ist das Patientenplasma mit einem erhöhten Thromobozytenanteil. Man verwendet das Blut des Patienten für das PRP. PRP ist im Grunde genommen wie eine eigene Blutspende vor der Operation. Da das Patientenblut verwendet wird, wurden keine Immunreaktionen beobachtet. PRP verursacht keine allergischen Reaktionen.

    Wie wird PRP hergestellt?

    1. Wie bei jeder Laborblutuntersuchung werden dem Patienten, der mit PRP behandelt werden soll, ungefähr 10 cc Blut entnommen.
    2. Das Blut wird in einer sterilem Umgebung in ein spezielles Gerät umgefüllt, um die Thrombozytenanzahl im Plasmavolumen zu erhöhen.
    3. Die Zellen werden durch Zentrifugieren separiert und die Thrombozytenkonzentration im Blutplasma erhöht sich um ein Vielfaches.

    Der Thrombozytenanteil im PRP kann durch dieses Verfahren um das 4-8fache erhöht werden. Studien haben gezeigt, dass seine positive Wirkung auf die Haarfollikel von den Wachstumsfaktoren in den Thrombozyten abhängt.

    Wie wird PRP verabreicht? 

    Das PRP wird subkutan unter den Haarboden injiziert. Die Injektion ist schmerzfrei und von kurzer Dauer (2-3 Minuten). Der Patient kann sofort wieder seinen normalen alltäglichen Aktivitäten nachgehen; es gibt keine Schwellungen oder Blutergüsse.

    Wem kann PRP verabreicht werden?

    Jeder, der unter saisonbedingten oder genetischen Haarausfall leidet und dessen Haar dünn und schwach geworden ist, kann sich mit PRP behandeln lassen.

    PRP bei Haartransplantation

    PRP übernimmt bei der Haartransplantation drei Funktionen:

    1. Erhöhung der Lebensfähigkeit der Haarfollikeln nach einer Haartransplantation (FUE mit PRP)
    2. Schnellere Wiederherstellung nach einer Haartransplantation
    3. Vitalisierung und Stimulierung der verpflanzten Haarfollikel nach einer Haartransplantation.

    Es braucht einige Zeit, bevor die von der Spenderstelle entnommenen Haarfollikel auf die Empfängerstelle verpflanzt werden. Es ist wichtig, die Lebensfähigkeit der Haarfollikeln in diesem Zeitraum zu erhalten. Dafür werden die entnommenen Follikel in einer speziell zubereiteten Lösung gekühlt gelagert.

    In einem neuen Verfahren wird PRP der Aufbewahrungslösung beigefügt oder die Haarfollikeln werden direkt mit einer PRP-Lösung gewaschen, wobei der positive Effekt sich sofort zeigt. Eine PRP-Injektion wirkt sich positiv auf die Lebensfähigkeit der Haarfollikeln aus, es beschleunigt die Wundheilung und stimuliert die Haarfollikeln zum Haarwachstum.

    Hat PRP Nebenwirkungen?

    Es wird das eigene Blut des Patienten für das PRP verwendet. Allergische Reaktionen oder Infektionen sind ausgeschlossen. Es ist im Prinzip wie die Spende seines eigenen Blutes.

    Die Wirkung der PRP-BBehandlung kann bei jedem Empfänger anders sein. Die PRP-Behandlung hat eine unterstützende Wirkung; die Erwartungen sollten für die Zeit nach der Behandlung realistisch sein. Die Behandlung unterstützt nur die physische Wiederherstellung. 

  • Augenbrauentransplantation

    Die Augenbrauenhaare besitzen, wie die Kopfhaare, eine Wachstumsphase und eine Ruhephase. In vielen Fällen kommt es durch Überzupfung der Augenbrauenhärchen, Hauterkrankungen, wie Pelade, Permanent Make–up, Chemotherapie, etc. zu einer Verformung oder zu einem Verlust der Augenbrauenhärchen. Sobald die besagten Ursachen beseitigt sind, wachsen die ausgefallenen Augenbrauenhaare normalerweise innerhalb eines Jahres nach.

    Augenbrauenhaare, die nicht wiederkommen, können durch eine Transplantation ersetzt werden. Die Augenbrauentransplantation erfolgt, wie die Haartransplantation, durch die Verpflanzung von Haarwurzeln, die im Nackenbereich entnommen werden. Die Nackenhaare werden angehoben. Entsprechend der zu verpflanzenden Anzahl an Haarwurzeln wird ein 1 cm breiter und 5-10 cm langer waagerechter Streifen rasiert. Anschließend werden die Haarwurzeln mithilfe eines Mikromotors mit sehr feinen Punchs entnommen. Da die Entnahmefläche der Haarwurzeln sehr klein ist, bleiben in diesem Bereich keine Spuren zurück. Es können je nach Bedarf 40-50 bis 400-500 Grafts entnommen und an der nötigen Stelle verpflanzt werden. Die Verpflanzung erfolgt unter Lokalanästhesie. Die betreffende Person verspürt nach der Behandlung keine Schmerzen. Bei der Verpflanzung müssen die anatomische Struktur und die Wuchsrichtung der Augenbrauen berücksichtigt werden.

    Augenbrauentransplantationen, die von Fachärzten und einem erfahrenen Team durchgeführt werden, führen zu einem äußerst natürlichen Ergebnis. Es dauert 4-6 Monate, bis sich die Augenbrauen erholt und ihre endgültige Form angenommen haben. Nach 2 Monaten kann die Person ihre Augenbrauen zupfen. Die ersten Augenbrauen, die nach der Verpflanzung auftreten, wachsen wie unsere Haare, weil sie die Eigenschaften eines Haars besitzen. Nach ca. einem Jahr hört das Wachstum auf, weil sich die Blutzirkulation des Augenbrauenbereichs angepasst hat, und die Haare nehmen die Eigenschaft von Augenbrauenhaaren an.

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