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AciBadem






IVF (Künstliche Befruchtung)

Eines von sieben Paaren weltweit ist von Fertilitätsproblemen betroffen. Infertilität hat schwerwiegende psychologische und soziale Folgen, aber heute gibt es vielversprechende Methoden, die auch Ihnen ermöglichen, Ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Die Acibadem Zentren für Reproduktive Medizin und Fertilität bieten evidenzbasierte Diagnostik und Behandlung von Infertilität.Unser freundliches und aufmerksames Team begleitet Sie durch jede Phase Ihres Aufenthalts bei uns.
 
Zunächst gibt eine umfassende Diagnostik Aufschluss über die Ursachen der Fertilitätsprobleme. Auf der Grundlage der Ergebnisse werden dann die für Sie individuell geeigneten Optionen entwickelt. Eine dieser Möglichkeiten ist die sog. in-vitro Fertilisation (IVF). Die Fachärzte für reproduktive Medizin im Acibadem Team setzen modernste IVF-Technologien ein, die eine hohe Erfolgsquote bieten. Die medizinisch unterstützte Reproduktion (auch assistierte Reproduktion genannt) erfolgt im Zusammenspiel mit der Präimplantationsdiagnostik:
So werden in frühen Embryonen noch vor der Implantation und der Schwangerschaft eventuelle genetische Defekte festgestellt.
Ziel dieses Verfahrens ist es, die Weitergabe von genetischen Dispositionen zu verhindern, die bei den Kindern schwere Krankheiten verursachen, wobei entweder bei den Eltern selbst entsprechende Krankheiten aufgetreten sind oder die Eltern die Träger der Krankheiten sind.
 
Phasen der IVF
 
1- Aufklärungsphase
 
Der erste Schritt der Behandlung ist die Aufklärung der angehenden Eltern, durch den Retortenbaby-Koordinator.
 
In dieser Phase werden Auskünfte hinsichtlich des In Vitro Verfahrens, des Behandlungsplans und des Behandlungsablaufes gegeben. Auch einige Anweisungen hinsichtlich Selbstbehandlung werden dem Patienten  und die erforderlichen Einverständniserklärungen werden unterschrieben.
 
2- Die Stimulation der Eier und die Überwachung der Eientwicklung    
 
Der Erfolg der In – Vitro Fertilisation Behandlung ist von der Herstellung einer Vielzahl von Eiern in den weiblichen Eierstöcken abhängig. Für diesen Zweck werden die Eierstöcke, mit den oben erwähnten Arzneimitteln unterdrückt, anschließend werden diese mit Medikamenten angeregt die die Eientwicklung stimulieren.
Diese Arzneimittel werden entweder subkutan oder intramuskulär eingespritzt.
Die Stimulation der Eierstöcke durch diese Arzneimittel benötigt ungefähr 10 Tage.
Während dieses Prozesses wird durch einige Kontrollen der Eientwicklungsprozess überwacht.
Im Rahmen dieser Kontrollen werden Ultraschalluntersuchungen durchgeführt.
Für etwaige notwendige Nachdosierungen der Medikamente wird der Hormonspiegel im Blut überprüft.
 
3- Eizellentnahme
 
Während der Überwachung der Eientwicklung wird die hCG (humanes Chorion-Gonadotropin) Injektion an jenem Tag durchgeführt, an dem festgestellt wird, dass eine ausreichende Anzahl von Eiern angereift ist. Diese Injektion ist damit die Eier Ihre endgültige Reifung abschließen können. Die Sammlung der Eier ist für die 36. Stunde nach der letzten Arzneimittelinjektion geplant. Es kann ein Beruhigungsmittel oder ein Medikament verabreicht werden, welches die angehende Mutter während der Eizellentnahme benommen fühlen lässt. Als Alternative kann das gesamte Verfahren unter Vollnarkose durchgeführt werden. Das Verfahren ist ähnlich der vaginalen Ultraschalluntersuchung während des Eientwicklung Follow-ups. Der einzige Unterschied zum vaginalen Ultraschalluntersuchungsgerät ist die Kanüle, die durch die Scheide eingeführt wird, um die Eier in den Eierstöcken zu sammeln. Der Eingriff dauert ungefähr 30 Minuten.
 
Die Fertilisation mit den Samenzellen erfolgt am selben Tag, an dem die Eier entnommen werden.
 
4- Laborverfahren
 
Am Tag nach der Eizellenentnahme wird das Paar über die Anzahl der befruchteten Eier informiert. Nach dieser Phase werden die befruchteten Eier in der Regel für 2 bis 5 Tage unter Laborbedingungen überwacht. Nach einer angemessenen Zeit, werden von diesen befruchteten Eiern jene mit der höchsten Qualität sorgfältig ausgewählt und wieder in die Gebärmutter eingepflanzt.Das Paar wird über den Zeitpunkt der Implantation informiert.
 
5- Embryotransfer
 
Vor dem Transfereingriff wird das Paar über die Anzahl und Qualität der eingesetzten Embryonen informiert. Das Transferverfahren ist nichts anders als ein einfaches Untersuchungsverfahren. Eine Narkose ist nicht erforderlich. Die einzige Anforderung an die angehende Mutter ist vor der Behandlung viel Wasser zu trinken, damit die Harnblase gefüllt ist. Der Transfereingriff wird unter Ultraschallbeobachtung durchgeführt, welche eine teils volle Harnblase erfordert. Während des Übertragungseingriffes wird ein Katheter gefüllt mit Embryonen durch die Scheide und den Muttermund geführt und in die Gebärmutter platziert, anschließend werden die Embryonen in die Gebärmutter freigelassen. Wenn nach der Übertragung Embryonen von guter Qualität vorhanden sind, werden diese Embryonen mit der Zustimmung des Paares für zukünftige Versuche eingefroren und aufbewahrt.
 
Nach dem Eingriff wird das Paar für 3 – 4 Stunden in der Klinik zur Erholung behalten.
Der angehenden Mutter wird empfohlen sich am nächsten Tag auszuruhen. Zur Unterstützung der Schwangerschaft können Progesteron, Östrogen und / oder hCG Ergänzung eingenommen werden, sobald die Eizellen entnommen und die Embryonen übertragen wurden.
 
Das Ergebnis der Behandlung ist mit Hilfe eines Schwangerschaftstests 14 Tagen nach der Übertragung feststellbar.
Erhält man ein positives Ergebnis, wird eine Ultraschalluntersuchung innerhalb von 3 Wochen empfohlen, um die Herzfrequenz des Babys zu beobachten.

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