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Augen-Lasikbehandlung

LASIK ist eine Excimerlaserbehandlung zur Behebung von Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus.
 
Excimerlaser ist ein Gerät, dass Strahlung in einer Wellenläge von 193 mm erzeugt. Mit dem Laser wird der Hornhaut (transparente vordere Schicht des Auges) eine neue Form gegeben. Die Brechkraft der neu geformten Hornhaut verändert sich. Auf diese Weise entfällt die Notwendigkeit einer Brille oder Kontaktlinsen.
 
Wann kann LASIK durchgeführt werden?
  • Ab dem Alter von 18 Jahren
  • Wenn die Brillennummer im letzten Jahr konstant geblieben ist
  • Wenn die Nummer bei Kurzsichtigketi 10, bei Weitsichtigkeit und Astigmatismus bis 6 ist.
  • Wenn die topographische Karte der Hornhaut normal ist.
  • Wenn die Hornhaut dick genug ist (in der Regel ist eine Dicke von über 500 Mikromun erforderlich).
Wer kann nicht mit LASIK behandelt werden?
  • Schwangere/stillende Frauen
  • Diabetes-Kranke, die nicht unter Kontrolle sind
  • Personen mit rheumatische Erkrankungen (Erkrankung des Bindegewebes)
  • AIDS-Patieten
  • Keratokonus Patienten (Ausdünnung und kegelförmige Verformung der Hornhaut)
  • Ernste Trockenheit der Augen
  • Katarakt
 
Was vor LASIK gemacht werden muss
 
Wenn Sie Kontaktlinsen verwenden, müssen Sie weiche Linsen 5 Tage und harte Linsen 15 Tage vor der Operation rausnehmen.
 
Augenuntersuchungen, die vor LASIK durchgeführt werden
  • Computerisierte Messung der Fehlsichtigkeit
  • Feststellung der Sehkraft mit und ohne Brille
  • Feststellung des Fehlsichtigkeitsgrades
  • Spaltlampenmikroskopie: Untersuchung des Auges mit einem Mikroskop
  • Hornhauttopographie (Betrachtung der Hornhaut Karte)
  • Pachymetrie: Messung der Hornhautdicke
  • Wellenfront-Analyse: Feststellung von “Abberationen”, Fehlsichtigkeiten die die Qualität der Sehkraft senken
  • Tonometrie: Messung des Augeninnendrucks
  • Pupillometrie: Messung der Pupillengröße
  • Fundusuntersuchung mit Tropfen: Untersuchung der Netzhaut des Auges durch erweiterung der Pupillen
 
Anwendung von LASIK
LASIK wird an der transparenten Vorderschicht des Auges, die Hornhaut gennant wird, angewendet. LASIK dauert für beide Augen insgesamt 10 Minuten.
 
  • Das Auge wird mit Tropfen betäubt.
  • Die Augenpartie wird gesäubert und mit einem sterilen Tuch bedeckt.
  • Die Augenlider werden mit einem “Blepharostat” geöffnet, um Augeblinken zu vermeiden.
  • Mit einem “Mikrokeratom” oder “Femtosekundenlaser” wird ein Flap in die Hornhaut geschnitten.
  • Der Flap wird geöffnet. Darunter wird mit dem Laser der Hornhaut eine neue Form gegeben.
  • Der Flap wird geschlossen.
  • Nach einer Minute verwächst der Flap von alleine.
  • Ins Auge werden antibiotische Tropfen getropft.
  • Das Blepharostat wird aus dem Auge entfernt.
 
Nach LASIK
 
Die Augen werden nach der Behandlung nicht verbunden. Es wird nur eine Schutzbrille verwendet.
 
  • Eine halbe Stunde nach LASIK wird eine Augenuntersuchung durchgeführt. Danach kann das Krankenhaus verlassen werden.
  • 3-4 Stunden nach der LASIK-Behandlung wird ein Brennen, ein Stechen, Tränenansammlung, Lichtempfindlichkeit und das Bedürfnis, die Augen zu schließen, empfunden.
  • 3-4 Stunden nach der LASIK-Behandlung wird klar gesehen.
  • Am nächsten Tag kann man Auto fahren, sich schminken und baden.
  • Augenuntersuchungen nach LASIK: Am nächsten Tag, 1 Monat später und 3 Monate später
  • Augentropfen: 1 Woche lang werden Antibiotika- und Kortison-Augentropfen verwendet. Nach 3-6 Monaten wird die Verwendung von künstlichen Augentropfen empfohlen.
 
Erfolgsraten von LASIK
 
LASIK behebt nicht immer die Fehlsichtigkeit. Von 100 Personen können 90 nach der LASIK-Behandlung ohne Brille genau sehen, 10 müssen aber eine dünne Brille tragen. (Diese Rate hängt von der Art der Fehlsichtigkeit, der Stärke und der Struktur des Auges ab.)
 
Mögliche Komplikationen, die von LASIK verursacht werden können
  • Die Fehlsichtigketi wird nicht vollständig behoben (mehr oder weniger behoben)
  • Blutunterlaufene Augen: Kann aufgrund des Vakuum Rings auftreten, der während LASIK verwendet wird. Es ist ein ästhetisches Problem, dass ein Paar Wochen dauert. Es geht von alleine wieder weg, hinterlässt keine Spuren und beeinträchtigt nicht die Sehkraft.
  • Diffuse Lamellar Keratitis (DLK) oder der Sand der Sahara (“Sands of Sahara”, SOS): Ist eine allergische Reaktion. Sie kann viele und unterschiedliche Gründe haben. Es kann vorher nicht festgestellt werden, bei wem diese Reaktion aftreten wird und bei wem nicht. Sie hat nichts mit allergischer Konjunktivitis zu tun; d. H. Personen die vorher Allergien haben, haben kein höheres Risiko eine DLK zu entwickeln. DLK macht sich durch eine Hornhauttrübung bemerkbar. Je nach dem Grad kann der Patient entweder gar nichts bemerken oder verschwommen sehen. Die Behandlung erfolgt entweder durch die verabreichung stärkerer Cortisontropfen oder durch die Waschung des Auges mit Serum. Der Nachteil von DLK ist, dass 1-2 zusätzliche Augenuntersuchungen benötigt werden. DLK geht mit Augentropfen oder Waschung innerhalb von einer Woche weg.
  • Ektasie nach LASIK: Ist eine Störung der Hornhautstruktur durch die extreme Verdünnung der Hornhaut. Sie tritt auf, wenn bei einem Auge, dessen Kornea Karte und Dicke nicht ausreichend sind, Laser angewendet wird. Allerdings kann sie in seltenen Fällen auch nach Laseranwendungen bei Augen mit ausreichender Hornhautdicke und Struktur auftreten. Zur Behandlung werden Brillen und Kontaktlinsen verwendet. Es kann auch sein, dass eine Behandlung des inneren Hornhaut-Ringes oder eine Hornhaut-Transplantation erforderlich ist. Sie ist eine sehr seltene Komplikation, sollte aber vor der Entscheidung für die LASIK-Behandlung genau erklärt werden.

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